Künstler des MonatsKünstler des Monats: Gero Samrey

Matt im Interview mit Filmemacher und Musiker Gero Samrey (FEED THE REAPERS)
1. Januar 2019411
Name
Gero Samrey
Land
Deutschland
Kunst
Regisseur und Musiker

Gero Samrey

Ich falle gleich mit der Tür in Haus: IndieNuts ist die Plattform für Independent Film und Musik und du bist Musiker und Filmemacher. Besser geht es nicht. Also mach mir meinen Job einfach und erzähl uns, wie kam es dazu, dass sich diese beiden künstlerischen Tätigkeiten bei dir entwickelt und vermischt haben?

GS – Musikalisch veranlagt war ich schon von klein auf. Spätestens als ich die Guns’n Roses und Van Halen CD’s meines Vaters in Beschlag genommen hatte, war klar: Ich will Schlagzeug spielen! Da muss ich etwa 8 oder 9 gewesen sein.

Ebenso das Interesse für den phantastischen Film begann bei mir sehr früh. War schon als kleiner Junge an Streifen interessiert, die etwas mehr zu bieten hatten als die Daily Soaps am Nachmittag.  Musik und Film haben sich quasi von ganz alleine vermischt. Ist aber auch selbsterklärend. Hast du einen langweiligen Backgroundtrack, verliert auch dein Bildmaterial, wie gut es auch sein mag an Qualität. Es muss Beides passen.

samrec.ordz? Abgesehen davon das ihr eine geile Webadresse habt die mich vor Neid erblassen lässt! Was und wofür steht Ihr damit?

GS – Die ersten eigenen Videos drehte ich mit 14 Jahren. Es musste ein Name her, ein Synonym das cool klang. Meinen eigenen Namen fand ich schon immer scheiße aber das “SAM” gefiel mir gut. Was machen wir? Wir recorden und so entstand samrec.ordz. Bewusst so geschrieben um Verwechslung zu vermeiden. Kein Hexenwerk, eigentlich simpel. Dieser Name blieb dann bis heute so. Wenn du ihn auch magst, gefällt er also auch anderen. Danke!

Lass uns zu deinem aktuellen Filmprojekt kommen. „Feed the Reapers“. Gab es Startschwierigkeiten oder seit ihr gleich voll rein in den Dreh?

GS – Startschwierigkeiten gab es keine. Alles im Vorfeld lief ab wie ich es mir vorgestellt hatte. Schwierigkeiten und Probleme traten erst beim Dreh selber auf. Bei jedem Drehblock lernte das Team dazu und vor allem ich. Man denkt beim nächsten Dreh läuft alles besser aber immer wieder wird man vor neuen Herausforderungen gestellt. Das ganze Projekt kann ich als Lernprozess für mich selber werten. Und das ist gut so. Ebenso Team und Darsteller sind durch die ganze Zeit zusammengewachsen – Einfach toll was aus so einem Projekt entstehen kann. Nicht nur ein Film sondern neue Freundschaften. Wenn das alles bald vorbei ist,.. wird etwas fehlen.

War das nun die Antwort auf deine Frage? 🙂

Eigenlich nicht, nein. Wo sind die Skandale, die Verluste die Startschwierigkeiten eben?

GS – Als Startschwierigkeit würde ich die Rolle des Dr. Hoffmann bezeichnen. Den Darsteller zu finden war nicht einfach. Diese Rolle zu verkörpern war eine der Hürden im Film.

Hier war die Lösung ja Fredderik Collins. Wie kam es zu ihm? Casting Veranstaltet? Schauspieler gestalked? Anrufe morgens 2 Uhr mit Stimmenverzerrer?

GS – Eine Ausschreibung für Dr. Hoffmann gab es ganz zu Anfang. Es waren einige potentielle Charaktere dabei. Meine Entscheidung war allerdings nicht die Richtige. Mussten wir dann leider am Set feststellen. Zumindest hatte der Schauspieler nicht ausreichend Vorbereitungszeit. Susen hatte mir dann Fredderik vorgeschlagen. So kam Herr Collins ins Spiel.

Genau dazu wollte ich auch kommen, ihr habt ja unglaublicherweise Susan Ermich an Bord. Ich persönlich kenne Sie durch Ihre phantastische Rolle in Andreas Marschall´s MASKS. Erzähl, wie war es mit Ihr zu arbeiten?

GS – Da gibt es wirklich nicht viel zu erzählen. Sobald man “Action” sagt, ist diese Frau in ihrer Rolle. Für Jemanden wie mich, der am Set nicht viele Regieanweisungen gibt, perfekt. Das Mädel ist ein Profi und gibt die Situation und Emotion so wieder wie du es haben willst. So Jemanden an Bord zu haben pusht das ganze Projekt ungemein.

Ich habe den Film ja wie so viele andere auch noch nicht gesehen, aber ihr habt einen Maskenmörder! Ist das richtig?

GS – Wir haben das zwei Meter große, personifizierte Böse in einem schaurigem REAPER-Kostüm das stimmt. (Moloch) Der Reaper selbst spielt auch eine große Rolle im Film. Allerdings ist Feed The Reapers kein Slasher Film in dem Sinne. Diese Elemente sind vorhanden aber im Grunde geht es um etwas ganz anderes.

Natürlich, ich verstehe, am Ende ist alles eine Liebesgeschichte. Aber dann habt ihr ja mit anderen Worten ein neues Franchise in der Entwicklung?

GS – Für mich persönlich ist FTR eine eigenständige Story, die keine Fortsetzung benötigt. Unser Autor Robert allerdings hat da noch ganz andere Pläne im Gepäck. Wir sollten uns erst mal auf die Fertigstellung dieses Filmes konzentrieren dann sieht man wohin uns der Weg führt.

Was mich persönlich angeht: Habe noch viele andere Storys. Nur die Zeit zur Umsetzung ist derzeit nicht in Sicht. Man muss natürlich auch zusehen dass seine Projekte einen Gewissen Umsatz abwerfen. Das ist der Nachteil beim Filmmaking.

Mit welcher Kamera, bzw. was waren eure technischen Ziele für Feed the Reapers

GS – Bei solchen Low Budget Produktionen versucht man natürlich seine Grenzen so gut es geht auszureizen. Mit den einfachsten Mitteln wird versucht den Film so hochwertig wie möglich wirken zu lassen. Das ist uns auch bislang gut gelungen. Wir haben sehr schöne Shots gemacht. Auch Shots die nur gut waren aber man muss eben auch zu sehen dass sein Projekt fertig wird, sonst ist das ganze Geld und die Arbeit letztendlich verschenkt worden.

Gefilmt haben wir hauptsächlich mit der Blackmagic 2,5K. Hin und wieder kommt eine Gopro 4 zum Einsatz und eine Sony A7 III.

Lass uns mal bei der Technik bleiben. Available Light? Oder Fettes Lichtkonzept am Set?

GS – Eine kleine Standardausrüstung an Strahlern oder LED’s war immer an Board. An bestimmten Drehtagen haben wir aber zusätzlich noch mit einem Kameraverleih gearbeitet oder zum Beispiel den Filip Halo für Licht gebucht (Macabrofilms).

Wo steht ihr gerade mit der Produktion und wie geht es jetzt weiter?

GS – Der Film ist zu ca. 95% abgedreht. Januar 2019 werde ich den Film so weit  es möglich ist fertigstellen. Und der Trailer wird geschnitten.

Die letzten 2 Szenen werden wir voraussichtlich Ende Januar oder Februar drehen. Ein kleines Splatter Feuerwerk erwartet uns noch. Darauf freue ich mich. Gerade vor ein paar Tagen haben wir unsere neue potentielle Location gefunden. Langeweile kommt nicht auf.

Das bedeutet wir können Anfang 2019 mit dem Trailer rechnen?

GS – Ja. Sieht ganz so aus. Ich peile Februar / März an. Trailer bzw. Film soll nun endlich fertig werden.

Wow, wir sind gespannt. Vielen dank für das Interview und wir werden hier auf IndieNuts alle bezüglich eures Projektes am laufenden halten.

GS – Ich danke Euch / Dir für die Möglichkeit hier über das Projekt zu schreiben.

Galerie
Musikvideo

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Matt

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