InterviewInterview mit Regisseur Daniel Alvarenga

Chris im Interview mit dem IndieNuts Awards Drittplatzierten...
24. Februar 202058

Im Gespräch mit Daniel

Dein Film „Wer Frieden sucht“ hat bei den IndieNuts Awards 2019 Bronze gewonnen und kürzlich hatttet ihr eine Kinopremiere in Regensberg, herzlichen Glückwünsch!

DA – Dankeschön

Wie war die Premiere für dich?

DA – Sehr gut, tatsächlich. Es waren wesentlich mehr Leute als ich dachte. Das Kino hat so um die 200 Plätze, ich hatte auf etwa 60 Leute gehofft. 20 ungefähr habe ich selbst mitgebracht. Letztendlich waren es 135. So kann man das glaub ich schon als Erfolg verbuchen.

Was hat dich inspiriert „Wer Frieden sucht“ zu schreiben und verfilmen?

DA – Ich hab angefangen mit kleinen Spaßprojekten im Freundeskreis und nachdem die meisten irgendwie die Lust daran wieder verloren hatten, war es bei mir genau des Gegenteil. Dementsprechend war natürlich die Ambition da einen Spielfilm zu machen. Ich habe es letztendlich trotzdem komplett unterschätzt.

Was meinst du mit „unterschätzt“?

DA – Naja, ich habe in 10 Tage einen Spielfilm gedreht, was mir im Vorfeld als sehr viel Zeit vorkam. Hätte ich den Film mit anderen, die nicht komplett mitgezogen hätten gedreht, hätte es nicht funktioniert. Ich hab den Leute vor und hinter der Kamera viel zu verdanken, wirklich.

Deiner Meinung nach: Was war die größte „Challenge“ bei „Wer Frieden sucht“?

DA – Hmm… das Wetter, tatsächlich. Wir haben in Januar gedreht und sowas wie: Es wird früh dunkel haben wir kalkuliert, aber dass ein Dialog in strahlendem Sonnenschein beginnt und im Schneesturm endet, war uns tatsächlich nicht bewusst. Das wäre der eine Punkt wo ich gedacht habe „Ok, jetzt müssen wir aufhören“, aber ging  am Ende doch gut.

Wenn ich fragen darf, arbeitest du an einem neuen Filmprojekt?

DA – Uh, in der Theorie, ja (lacht). Es sieht einfach so aus: Das Geld für „Wer Frieden sucht“ war mein Privatvermögen… das hat schon weh getan und es ist schlicht und einfach so, dass ich mein technisches Niveau zu steigern versuche… was heißt, der nächste Film wird eher nicht billiger, sondern teuerer werden und das ist nichts was ich selber stemmen kann. Das heißt ich bin nicht am Versuchen, sondern eher am Suchen von irgendwelchen Produzenten, Investoren, Geldgebern, die sich irgendwie beteiligen. Wenn ich das schaffe, dann fang ich sofort morgen an.

Was würdest du anderen independent Filmmachern sagen, die selber versuchen einen Film zu machen? Vorwarnen es nicht zu machen oder doch?

DA – Auf jeden Fall immer machen. Auch wenn es scheiße ist, es ist immer noch ein Film! Weißt du was ich meine? Es kann noch so schlecht sein, sei es technisch schlecht oder jemandem gefällt es nicht oder wenn man feststellt, dass es doch nicht das ist was man möchte. Das gibt es bestimmt auch. Ich persönlich liebe es, deswegen mache ich es gerne, aber wenn man versucht davon zu leben, glaube ich, gibt es einfacherer Jobs. Auf jeden Fall würde ich sagen es auszuprobieren, auch wenn man nur mit einem Handy und fünf Kumpels dreht, es ist immer noch ein Film… vielleicht wird es der große Durchbruch.

Daniel, vielen Dank für deine Zeit. Ich wünsche dir das Beste für die Zukunft und weiterhin viel Erfolg mit „Wer Frieden sucht“.

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Chris

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